Nachtkerzenöl – eine Wohltat für den Körper


Die Nachtkerze ist eine ursprünglich aus Nordamerika stammende Heilpflanze. Ihre großen gelben Blüten entfaltet sie erst am Abend und verströmen dann einen sehr prägnanten Duft. 


Die anspruchslose Pflanze vermehrt sich in Gärten und in der freien Natur ohne Probleme. Man findet sie oft an Bahndämmen, Geröllhalden oder Aufschüttungen in lockerem, sandigem oder steinigem Boden.


Lesen und erfahren Sie alles über die positiven Eigenschaften des Nachtkerzenöles.

Nachtkerzen-Blume

Für die Herstellung von Nachtkerzenöl werden die reifen Samen der Pflanze benötigt. Mit Hilfe der Kaltpressung wird aus den getrockneten Samen das wertvolle Öl gewonnen. Bei dieser Art der Herstellung bleiben alle wichtigen Inhaltsstoffe erhalten. 


Da diese Herstellungsart aber sehr aufwendig ist, wird heutzutage ein Verfahren eingesetzt, bei dem das Öl mit Hilfe von hohen Temperaturen und Chemikalien gewonnen wird. Allerdings werden bei diesem Verfahren die gesunden Bestandteile zerstört. Beim Kauf sollte deshalb auf Reinheit, kontrollierten Anbau und das Herstellungsverfahren geachtet werden.



Anwendungen von Nachtkerzenöl

Schon lange ist die positive Wirkung von Nachtkerzenöl auf die Haut bekannt. Verschiedene Studien belegen die Wirksamkeit unter anderem bei Neurodermitis oder Hautentzündungen. Aber auch bei Juckreiz, trockener Haut, Schuppenflechte oder Akne hilft Nachtkerzenöl. 


Zur Behandlung von Wunden oder bei Hautproblemen bei Säuglingen können gute Erfolge erzielt werden.

Nachtkerzenöl als Verjüngungskur

Die im Nachtkerzenöl enthaltenen essenziellen Fettsäuren können sich positiv auf das Hautbild auswirken. Die Anwendung des Öls beseitigt Schädigungen, die die Haut altern lassen. Freie Radikale hemmen die Bildung von Krebszellen. Die verjüngende Wirkung macht sich aber nicht auf der Haut bemerkbar, sondern auch im Inneren des Körpers. Die Einnahme von Nachtkerzenöl hilft bei verschiedenen Beschwerden und verleiht ein vitaleres Körpergefühl.



Nachtkerzenöl gegen trockene Haut


Trockene Haut ist besonders lästig. Wenn man nicht schnell etwas dagegen unternimmt, kann die Haut schuppen oder reißen und dann schlimme Schmerzen verursachen. Nachtkerzenöl hilft, dies zu vermeiden. Im Handel werden verschiedene Cremes mit zugesetztem Nachtkerzenöl angeboten. Direkt auf die betroffenen Hautstellen aufgetragen spendet Nachtkerzenöl der Haut Feuchtigkeit und Fett.


Einnahme und Dosierung


Nachtkerzenöl kann äußerlich und innerlich angewendet werden. Je nach Art und Schweregrad der Beschwerden muss die Dosierung entsprechend angepasst werden. Da es sich um ein Naturheilmittel handelt, wirkt es sich nicht nur auf ein spezielles Symptom aus, sondern regelt Körpervorgänge als Ganzes. Deshalb sollte das Nachtkerzenöl auch nach dem Abklingen der Beschwerden noch eine Zeit lang verwendet werden.


Äußerliche Anwendung


Bei besonders trockener oder rissiger Haut sowie bei nässenden Wunden empfiehlt sich die Anwendung von reinem Nachtkerzenöl. Bei Ausschlag oder einer Entzündung sollte kalt gepresstes Nachtkerzenöl unverdünnt auf die Haut aufgetragen werden. Es ist auch möglich, das Öl in eine Creme oder Lotion zu mischen und zur Hautpflege zu verwenden.


Innerliche Anwendung


Für die innerliche Anwendung kann Nachtkerzenöl ganz einfach als Zutat im Essen eingenommen werden. Alternativ bietet der Handel verschiedene Kapseln als Nahrungsergänzung. Bei einer Kur mit Nachtkerzenöl stellt sich ein sichtbarer Erfolg nach einigen Wochen der Einnahme ein. Eine solche Kur hilft nicht nur bei trockener Haut, sondern auch gegen Haarausfall und brüchige Nägel.


Haltbarkeit und Lagerung


Hochwertiges Nachtkerzenöl wird in Verbindung mit Sauerstoff schnell schlecht. Deshalb ist es wichtig, angebrochene Flaschen stets sehr gut zu verschließen und das Öl innerhalb von 3 Monaten aufzubrauchen. Gelagert wird Nachtkerzenöl an einem dunklen, trockenen und kühlen Ort. Verschlossene Flaschen sind bis zu 1 Jahr haltbar.